Mal wieder eine Anregung aus meinem Lieblingsmagazin. Thema heute: Fussballer und Feiern. In der Liste dürfen auch zwei (Ex-)Bremer nicht fehlen:

Ivan Klasnic und Ailton nach der Meisterschaft 2004. Deshalb hier noch mal die Videos, die aufzufinden waren:

Zu Ailton habe ich das Video leider auf youtube nicht gefunden, deshalb hier der Auszug von den Freunden:

Werder 2004, die Zweite: Im DFB-Pokalfinale gegen Alemannia Aachen machten die Werderaner das Double perfekt. Obendrein wurde Werders brasilianischer Kugelblitz Ailton mit 28 Treffern Torschützenkönig. Bei dieser Fülle an Erfolgserlebnissen wundert es nicht, dass der stämmige Stürmer aus Paraiba besonders ausgelassen feierte. Bei seinem Nackttanz mit dem Werder-Team im Entmüdungsbecken ließ sich der Brasilianer auch nicht von einem anwesenden Kamerateam stören und schuf so ein durchaus amüsantes Zeitzeugnis.

Niederlagen verdränge ich gerne – besonders und gerade, wenn sie gegen die Bayern geschehen. Es sind mir nur zwei Niederlagen prägend im Gedächtnis geblieben: das 0:3 im Jahre 2000 in Berlin und das 0:4 in der letzten Saison im Heimspiel.

Gerade letzteres betrachte ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Sportlich gesehen der absolute Super-GAU. Bayern eine Klasse besser, Werder chancenlos. Gerade im Weserstadion habe ich sowas seltenst erlebt. Bayern hat gezaubert, Werder gerumpelt. Meist war es vorher genau andersrum. Genauso wie das Ergebnis.

Nicht an diesem Samstag. Andererseits hatte dieser Tag etwas sehr schönes. Abends war ich mit Freunden (einem Gladbach-Anhänger und einem Bayern-Fan) auf einer Ü30-Party verabredet. Aus Frust vom Nachmittag hatte ich diverse Biere intus, als wir auf der Party aufmarschierten. Und das Unheilnahm seinen Lauf, denn nur kurze Zeit nach unserem Eintreffen sah ich einer Frau in die Augen – wir unterhielten uns fast den ganzen Abend und – naja, was soll ich sagen – seit 2 Monaten leben wir zusammen.

Danke Werder und danke Bayern für dieses Ergebnis, denn hätte ich nicht so eine “ist mir jetzt alles scheißegal”-Laune gehabt, wäre es hierzu sicherlich niemals gekommen.

Ich muss verrückt sein, dass ich mich bei Werder für eine Niederlage bedanke, aber ich verbinde eben nur gutes mit dem 18. August 2007.