Heute abend geht es für Werder darum, ins Achtelfinale der EuropaLeague zu kommen. Mit einem Sieg gegen die Austria ist das internationale Überwintern sicher.
Dabei fehlen wohl einige Spieler wie Frings und Pizarro, so dass jetzt Spieler aus der zweiten Reihe zeigen dürfen, was sie können.
Ich würde wie folgt aufstellen:
Wiese, Fritz, Naldo, Merte, Pasanen (mit Absicht), Niemeyer, Jensen (Boro), Hunt, Özil, Marin, Rosenberg
Überraschungen? Vielleicht nur meine Nominierung von Jensen. Ich denke, Boro ist noch nicht wieder zu 100% fit, das Mittelfeld ohne Jensen (oder Boro) ziemlich jung, deshalb würde ich einen der beiden für Bargfrede spielen lassen. Da das Mittelfeld in dieser Konstellation recht offensiv ist, würde ich links hinten lieber Pasanen als Boenisch sehen, der nach hinten besser absichern kann.
Vorne würde ich Rosenberg noch eine Chance geben und dann in der Halbzeit gegen Almeida tauschen (oder umgekehrt).
Wie auch immer: ich denke, heute abend wird die Werder-Serie “volljährig”.
3:2 in Berlin gewonnen, Werder auf dem dritten Platz, in Schlagdistanz zur Spitze. Das Tabellenbild gefällt mir schon mal sehr gut, Werder ist da, wo man hin will. Leider habe ich gestern nur die letzten 20 Minuten sehen können. Das, was ich gesehen habe, war in Ordnung. Marin war wohl in blendender Laune, Özil auch (wie gewohnt?). Einzig, dass Schaaf Moreno nicht hat spielen lassen, fand ich etwas bedenklich.
Egal, die Hauptsache ist, Werder hat gewonnen und scheint nach dem Stotterstart wieder auf Spur zu sein. Dass noch Luft nach oben ist, ist logisch.
Dann wollen wir den heutigen Tag mal abwarten, was und ob noch etwas auf dem Transfermarkt passiert und dann ab in die Länderspielpause.
Edit:
Was ich noch vergessen habe: Borowski hat das 1.000 Auswärtstor von Werder geschossen - nur, damit man es nicht vergisst
Ich hab bei den 11Freunden mal wieder einen Artikel gefunden, der mich zum Nachdenken animiert hat. In dem Artikel geht es um die Spieler aus dem Sommermärchen und was aus denen geworden ist.
Über Tim Borowski heißt es dort:
Drei Jahre ist es her, dass Tim Borowski die Nummer zwölf der Nationalmannschaft war. Der ideale Ergänzungspieler, immer sofort da, wenn man ihn braucht, flexibel einsetzbar und stets bereit, auf der Bank Platz zu nehmen. Diese Rolle scheint ihm derart gut gefallen zu haben, dass er freiwillig seinen Stammplatz bei Werder abgab, um bei den Bayern seiner großen Passion nachzugehen: Draußen sitzen, reinkommen, Tore schießen – und dann doch wieder draußen sitzen.
Der große Durchbruch, von nahezu allen Experten nach dem Sommermärchen prophezeit, ist dem Neubrandenburger bis heute versagt geblieben. Bei Nationaltrainer Jogi Löw ist der »Bayernpraktikant« schon lange aus dem Telefonbuch verschwunden.
Man kann schon irgendwie behaupten, dass er in München nicht das erreicht hat, was er erreichen wollte oder auch konnte. Dort Ergänzungsspieler zu sein, kann definitiv nicht im Sinne eines Borowskis sein, der deutlich mehr kann als das.
Dem kann doch Abhilfe geschaffen werden - Werder holt Boro einfach wieder zurück, in Bremen wäre er definitiv Stammspieler, er kommt nach Hause und kann sich dann auch wieder für die Nationalelf empfehlen. Sieht man mal von der Vergangenheit ab, passt er eigentlich optimal ins Beuteschema - zumindest rein sportlich.
Könnt ich mich fast dran gewöhnen.