Und schon wieder etwas von den 11Freunden, diesmal ein paar Tage älter, aber nicht minder interessant. Ein schöner Artikel über Knochenbrecher, Exzentriker und anderer “Spassvögel” aus dem Weltfussball.

Besonders schön die Anekdote über Uli Borowka, der den jungen Olaf Thon mit folgenden Worten in der Bundesliga begrüßte: “Ich brech’ dir gleich beide Beine”

Den kompletten Artikel bei den 11Freunden

Im geld-kompakt-Blog habe ich eine schöne Tabelle gefunden, wo Werder tatsächlich mal ganz oben steht. Ausgewertet wurde der Dauerkartenpreis in Verhältnis zu den geschossenen Heimtoren. 9,50 Euro / Tor ist eigentlich ganz in Ordnung und ein guter Kurs.

1. Werder Bremen – 410 Euro / 43 Tore = 9,53 Euro pro Tor
2. VFL Wolfsburg – 500 Euro / 51 Tore = 9,80 Euro pro Tor
3. FC Bayern München – 600 Euro / 45 Tore = 13,33 Euro pro Tor
4. Bayer 04 Leverkusen – 440 Euro / 31 Tore = 14,19 Euro pro Tor
5. Hannover 96 – 515 Euro / 31 Tore = 16,61 Euro pro Tor
6. 1899 Hoffenheim – 535 Euro / 30 Tore = 17,83 Euro pro Tor
7. VfB Stuttgart – 606,90 Euro / 34 Tore = 17,85 Euro pro Tor
8. Energie Cottbus – 364 Euro / 19 Tore = 19,16 Euro pro Tor
9. Hertha BSC Berlin – 569 Euro / 29 Tore = 19, 62 Euro pro Tor
10. VFL Bochum – 525 Euro / 23 Tore = 22,82 Euro pro Tor
11. Borussia Mönchengladbach – 560 Euro / 23 Tore = 23,34 Euro pro Tor
12. Borussia Dortmund – 819,50 Euro / 34 Tore = 24,10 Euro pro Tor
13. Hamburger SV – 727,70 Euro / 27 Tore = 26,95 Euro pro Tor
14. Eintracht Frankfurt – 764 Euro / 26 Tore = 29,38 Euro pro Tor
15. Karlsruhe SC – 600 Euro / 18 Tore = 33,33 Euro pro Tor
16. Schalke 04 – 901 Euro / 26 Tore = 34,65 Euro pro Tor
17. Arminia Bielefeld – 670 Euro / 16 Tore = 41,87 Euro pro Tor
18. 1. FC Köln – 640 Euro / 14 Tore = 45,71 Euro pro Tor

 

Via Werder_Bremen

Hab zwar keine Karte für das aktuelle Pokalfinale bekommen, aber ich habe ja schon mal ein Pokalfinale mitgemacht – und zwar 2000 gegen Bayern München, die Neuauflage von ’99. Ich glaube, es war schon alleine daher ein besonderes Finale, weil es das erste mal war, dass die gleichen Mannschaften zweimal hintereinander im Finale standen.

Über Uwe Jahn habe ich damals eine Karte zu einem Spottpreis bekommen, es gab das Wochenend-Ticket von der Bahn, also bin ich am Finaltag um 5 Uhr morgens zum Hauptbahnhof nach Siegen gefahren, im Rucksack eine Palette Beck’sDosen (damals noch ohne Pfand) und über die Dörfer nach Berlin – und das mit 7 Mal umsteigen oder sowas in der Art. Anfangs war ich noch der einzige Fahrgast mit Trikot, Schal und dem Fahrtziel Berlin (Bier hatten die anderen auch), aber je weiter man gen Osten fuhr, desto bunter wurden die Züge, bis sich schließlich ganz klar die grün-weißen Waggons von den rot-weißen Waggons abgrenzten und die gestressten Zivilreisenden schmollend zwischen den Wagen aufhalten mussten.

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Ich breche jetzt mal mit den scheinbar gängigen Konventionen, dass Hamburg gegen Bremen im Halbfinale spielt, denn Bremen spielt gegen Hamburg ;-)

Egal. Gestern hat der Kommentator auf Sat1 mehr als einmal erwähnt, dass es das erste Hamburger europäische Halbfinale seit 1983 ist. Darauf hin konnte ich nicht anders, als mir mal ein paar Gedanken machen, wer in den letzten 26 Jahren welche Erfolge feiern konnte…

Und das sieht für Werder im Vergleich zu Hamburg echt gut aus!

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Mal offtopic zu Werder: der Kalle Rummenigge hatte letzte Woche nach der Klatsche seiner Bayern in seiner Ansprache auf den großen Udo Lattek verwiesen, der in der Halbzeit ob der Leistung der Bayern geweint hätte.

Block11 hat sich dem investigativen Journalismus verschrieben (Achtung, Satire) und herausgefunden, warum Lattek wirklich Tränen in den Augen hatte:

A) Der fidele Frührentner hatte ganz einfach seine wertvollen Barca-Bier-Bons im Urinal verloren, weshalb die Grundversorgung für die zweite Hälfte nicht mehr sicher gestellt war.
B) “Unser alter Freund” hatte nach 45 Minuten noch einmal einen Blick ins weite Rund geworfen und war sich hinterher nicht mehr sicher, ob das Glas jetzt halbleer oder halbvoll ist.
C) Der Ex-Barca-Cheftrainer ärgerte sich “wie so oft in der letzten Zeit”, dass er noch nicht für die deutsche Dependance von Madama Tussaud´s angefragt worden ist, als erste lebende Wachsfigur.
ODER:
D) Er wurde von einem rotbäckigen Mann angesprochen, den alle wie selbstverständlich “Killer-Kalle” riefen, konnte sich aber nicht mehr erinnern, woher er den eigentlich kannte. Ob der mal beim Wonti neben ihm gesessen hatte?

Tja, was ist die richtige Antwort? Vielleicht Frau Buster?

Da ich letztes Wochenende in Dresden war (eine schöne Stadt) – und das, ohne Fussball zu schauen, ist mir noch mal der schöne Clip von Kalkofe’s Mattscheibe über den Weg gelaufen:

Mal wieder was ulkiges.

Bei den 11Freunden habe ich ein Interview mit Maurizio Gaudino gelesen und dort war ein herrliches Video eingeklinkt, wo der Bürgermeister von London den Gaudino einfach umgewemmst hat.

 

froschwalter.jpg

 Was macht eigentlich… Walter Frosch?

Einen sehr amüsanten Blogeintrag hat mein Kollege Markus bei der Mauertaktik gefunden. Ich habe Tränen gelacht…

Ein Auszug:

Doch das eigentlich Erwähnenswerte sind die Anekdoten des durchaus talentierten Ex-Fußballers. Sein erster Bundesligatrainer in Kaiserslautern, Erich Ribbeck, bescheinigte ihm schon früh: “Wenn Sie solider leben, könnten Sie viel höher spielen!” Und auch Frosch weiß jetzt: “Mein schwerster Gegner war immer die Kneipe!” So wird erzählt, daß Frosch am Abend vor dem Bundesligaspiel Kaiserslautern gegen Schalke 04 “beim Griechen nur zwei, drei Ouzo trinken” wollte, und, als immer mehr Freunde dazustießen, es immer später und er immer voller wurde, von Frosch selbst nachts um 3 ein “400m-Lauf – um 10 Liter Bier” initiiert wurde, den er trotz 100m-Vorsprung seiner Freunde selbstverständlich gewann, er also nach durchzechter Nacht um 13 Uhr auf dem Betzenberg erschien und seine fies geröteten Augen auf Nachfrage des Trainers Ribbeck mit “Bindehautentzündung!” erklärte.

watch Walter Frosch

Wer mir wirklich leid tut, ist der kleine Stöpsel aus der Nachbarschaft.

Meine neue Heimat ist totales Borussia-Gebiet. Aber nicht Borussia Dortmund, sondern die andere, öfters absteigende Borussia (kein Wunder, ist der Nordpark doch nur 10 Minuten entfernt).

Und doch gibt es noch Kinder, die es schaffen, auch mit 8 Jahren schon gegen den Mainstream anzugehen, unter anderem der kleine Stöpsel aus der Nachbarschaft. Der ist 8 und seit einem Jahr stolzer Werder-Fan.

Ich kann ja mittlerweile mit Situationen, wo es nicht so gut läuft, ganz gut umgehen, aber der Kleine? Seine Mutter Gisela hat mir doch tatsächlich letztens beim Plausch erzählt, dass er sich überlegt, sich doch einem anderen Verein anzuschließen. 

Da musste ich ihm doch erst einmal gut zureden, dass das Leben gar nicht so scheiße und Werder eigentlich auch gar nicht so scheiße ist und solange Hamburg nicht Meister wird, alles nur halb so schlimm ist. Ich hoffe, ich habe es geschafft, ihm das grün-weiße Herz zu erhalten.

Zumindest hat er gestern mit einem anderen Stöpsel aus der Nachbarschaft (auch ein Antimainstreamer) auf dem Garagenhof Fussball gespielt: Werder hat gegen Fortuna Düsseldorf nach Elfmeterschießen gewonnen und der Werder-Stöpsel hat in Person von Diego, Pizarro, Rosenberg und Baumann (der Kleine wird mir immer sympathischer) alle Tore geschossen, sich in Person von Vander (Wiese war ja verletzt) einige Gegentore kassiert.

Manchmal wundere ich mich, wie schlau kleine Stöpsel aus der Nachbarschaft sind.

Und jetzt, Werder, hilf mir und Dir, das Herz des kleinen Stöpsel aus der Nachbarschaft weiterhin grün-weiß zu halten, denn auch Dir sollte bewusst sein: lieber das W als das B auf dem Trikot.

Vor langer Zeit (so um das Jahr 2000 rum) trafen sich über das Gästebuch von werder.de einige Fans aus der ganzen Republik, die fleissig am diskutieren waren, was man bei Werder besser oder anders machen könnte. Aus dieser Diskussion entstand irgendwann die Idee, einen eigenen Fanclub zu gründen.

Da sich aber die meisten Mitglieder persönlich untereinander nicht kannten und da man ja auch querbeet wohnte, wurde die Idee geboren, einen Internet-Fanclub zu gründen – den damals ersten seiner Art.

Auch der Name war recht schnell gefunden: World Wide Werder

Es war eine recht interessante Mischung aus Leuten dort Mitglied, die sich alle mehr oder weniger engagierten. Auf jeden Fall war es immer schön, wenn man mal wieder jemanden im Stadion traf, der “dazu gehörte”. Und es gehörten einige dazu. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, waren wir zu Spitzenzeiten 30-40 Leute.

Warum auch immer, irgendwann verlief das Projekt Internet-Fanclub so schnell im Sande, wie es zum Leben erweckt wurde. Hier fehlt mir leider die Erinnerung daran, wie und warum es gekommen ist.

Vor gar nicht langer Zeit (am Wochenende) habe ich einfach noch mal nachgeschaut, ob die Domains noch belegt waren – waren sie nicht, sind sie jetzt wieder – ich habe sie einfach mal registriert.

Ich weiß auch nicht mehr alle Namen derer, die mitgemacht haben, würde ich mich aber freuen, wenn sich vielleicht der eine oder andere noch mal melden würde. Ich finde die Idee eigentlich superspannend und es hat doch irgendwie Spaß gemacht.

Also, wenn das irgendwer der damaligen Mitglieder liest: meldet Euch einfach.

Namentlich bekomme ich eigentlich nur noch 3 Leute hin: Uwe Jahn, Arnd Zeigler, Kai Bogena.