Nu’ ist er wieder da. Nach gefühlten Jahrtausenden, Myriaden, Zeitaltern (in Wirklichkeit vielzitierte 458 Tage) hat er gestern das erste mal in einem Testspiel vor einen Ball getreten: Naldo. (Oder wie man früher im Eishockey-Umfeld gesagt hätte: er ist kein Mensch, er ist kein Tier, er trägt bei Werder die Nummer vier).
Ich freue mich, dass der sympathische Schlacks seine Verletzung überwunden hat und wieder dabei ist. Aber ich will jetzt nicht in den Chor derer einfallen, die ihn schon jetzt wieder als Hoffnungs- und (Defensiv-)Würdenträger sehen. Testspiel ist immer noch was anderes als Bundesliga.
Aber ich glaube schon, dass er zumindest eine Halbzeit in den Beinen hätte und ich würde mich sehr freuen, wenn ihn Schaaf am Samstag gegen Freiburg meinetwegen in der 70. Minute (bei einem entsprechenden Spielstand) einwechseln würde. Das hat sich Naldo, das haben sich aber auch die Fans verdient.
Jetzt, wo allerdings die vollständige Wiederherstellung von Naldo in greifbare Nähe gerückt ist, hat Werder auf einmal fast schon ein Überangebot an Innenverteidigern. Da ja immer mal wieder über einen Abgang von Mertesacker spekuliert wird, bin ich mittlerweile der festen Überzeugung, dass man ihn jetzt noch innerhalb der nächsten 14 Tage abgeben wird. Sorgen mache ich mir jetzt nicht mehr.
Auf jeden Fall: schön, dass Du wieder da bist, Naldo.
Henric schrieb am 18. August 2011 @ 11:54
Kann mich nur anschließen! “Gott sei Dank” hab ich gedacht, als ich von seiner Wiedergenesung erfuhr!
Jetzt bloß nix überstürzen und/oder unnötig viel riskieren…