Was von vielen erwartet worden war scheint jetzt endgültig zu sein. Petri Pasanen wird Werder am Saisonende verlassen. So heimlich, still und leise wie er damals als Nachfolger von Krstajic gekommen ist, so wird wohl auch sein Abschied werden und genauso sind auch seine 7 Jahre in Bremen verlaufen. Still und leise. So still und leise hat er es zum dienstältesten Bremer gebracht (zusammen mit Jensen). Diese Stille hat ihm wahrscheinlich aber auch einige Spiele gekostet. In 7 Jahren “nur” rund 140 Spiele sind doch vergleichsweise wenig.
Was ich sehr an ihm geschätzt habe, war zum einen seine ruhige Art: er hat nie öffentlich gemeckert, wenn er nicht gespielt hat, war aber andererseits fast immer da, wenn er gebraucht wurde. Eigentlich der perfekte Notnagel und ich glaube, genau da lag oder liegt sein Problem. Er ist “nur” oberer Durchschnitt – bei vielen anderen Bundesligavereinen wäre er unumstrittener Stammspieler, in Bremen leider nicht. Nicht, weil er schlechter wäre als die, die sonst immer gespielt haben, sondern, weil er nicht besser ist.
Irgendwie finde ich es schade, dass eine Ära in Bremen zu Ende geht, aber ich denke, das ist ein logischer Schritt, um den Umbruch durchzuführen.
Moi Moi Petri, vielen Dank und alles gute.
Hier noch eines der drei Tore:
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