Irgendwie ist mir diese Bus-Metapher jetzt schon zwei Mal kurz hintereinander unter gekommen. Das erste mal bei Dieter Bohlen und DSDS: “DSDS ist kein Linienbus. Wir nehmen nur die guten mit.”

Das zweite Mal bei den 11Freunden, die schreiben, dass Magath kein Bus ist, denn er hat vergessen, die Fans mitzunehmen. Hintergrund war sein Auftritt im aktuellen Sportstudio.

Was ich schlimm finde ist die gewisse Menschenverachtung, die dieser selbstverliebte Mensch an den Tag legt. Da vergleicht er Ali Karimi mit einer Feuerschutzversicherung (“die schließt man ab in der Hoffnung, die niemals zu brauchen”) und verpflichtet Spieler vor dem Hintergrund, sie hoffentlich nie zu brauchen.

Das ist Menschenhandel par excellence. Parallel beschwert sich Magath aber über die Söldnermentalität vieler Profis. Janusköpfiger und heuchlerischer geht es fast gar nicht mehr.

Ich würde mir wünschen, dass Magath in Schalke grandios scheitert oder alternativ, dass der Aufsichtsrat so vernünftig ist, ihn endlich zu schassen und dass er zumindest in Deutschland keine Chance mehr bekommt, seinen Machenschaften nachzugehen.

Jedes Unternehmen, jeder Verein erzählt immer was von Nachhaltigkeit. Schalke hat jetzt die einmalige Chance, für Nachhaltigkeit im deutschen Fussball zu sorgen, in dem man sich von Magath trennt. Und dann würde ich mir die von Hoeness in Bezug auf Demba Ba beschworene und vorgeschlagene Solidarität wünschen, dass alle Profivereine in Deutschland sagen: Magath? Nope, wir wollen Nachhaltigkeit!

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20 Kommentare

Andre schrieb am 7. Februar 2011 @ 19:24

Ich verstehe den Terz um Magath nicht, zumindest nicht in diesem Punkt. Wo ist das Problem, dass er viele Spieler einkauft? Man könnte auch sagen, er gibt vielen eine Chance. So weit ich weiß werden doch niemandem falsche Versprechungen gemacht, dass sie scheitern können wird ihnen doch wohl bewusst sein, wenn sie in eine Magath’schen 35-Mann-Kader dazustoßen. Sie machens trotzdem, weil sie sich Chancen ausrechnen und dabei auch nach ihrem Empfinden gut bezahlt werden. Wo soll jetzt da das Anstößige sein? Menschenhandel? Das ist hoffentlich nicht allzu ernst gemeint.
Hinzu kommt er Aspekt, dass man doch genau weiß, wofür Magath steht. Jedwedes Jammern über sein Gebahren von Seiten der Fans und Clubbosse ist heuchlerisch, weil sie ihn bei entsprechendem Erfolg auch blind durch die Straßen tragen werden. Genau wie sie Karimi nach 7 Toren auch ins Herz schließen würden. Einen Grund, sich darüber zu erregen kann ich einfach nicht erkennen.

borttronic schrieb am 7. Februar 2011 @ 20:35

Ich sehe das Verhalten sehr wohl als anrüchig an. Selbst wenn die Spieler freiwillig bei Magath unterschreiben, finde ich das Verhalten von Magath moralisch sehr kritisch. Der verpflichtet zig Leute in der Hoffnung, dass irgendeiner schon einschlagen wird. Je mehr Spieler verpflichtet werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass einer durchstartet? Nein, das finde ich weder nachhaltig noch in Ordnung.

Genauso wie Magath eine Sanktionierung der sogenannten Söldner wie Farfan oder Demba Ba fordert, so müsste man auch Magath sanktioniert werden.
Ich wundere mich ganz massiv, dass ein Aufsichtsrat in Gelsenkirchen nicht den Mut hat, ihm da einen Riegel vorzuschieben.

Andre schrieb am 7. Februar 2011 @ 22:13

Sanktioniert wofür?
Magath bietet einem Spieler einen Vertrag an. Der Spieler wird bezahlt, er erhält die Gelegenheit, Magath davon zu überzeugen, dass er eine Bereicherung für die Mannschaft ist und somit aufgestellt zu werden. Er ist sich dessen bewusst, dass er sich bei ihm mit mehr Spielern einen Konkurrenzkampf liefern muss, als das woanders der Fall wäre. Wenn ihm das nicht gefällt, kann er nein sagen. Beide Parteien einigen sich doch, wo soll da also das Ablehnenswürdige sein? Wird hier irgendwo eine Notsituation ausgenutzt? Denke ich nicht. Natürlich kann sich z.B. Karimi keine allzu großen Hoffnungen auf seinen endgültigen Durchbruch und einen Folgevertrag bei Real Madrid machen. Aber das weiß der doch auch. Er weiß, dass er im schlechtesten Fall kein Pflichtspiel machen wird, weil ihm andere Spieler vorgezogen werden. Er wird doch aber so fair bezahlt, dass es ihm vernünftig erschien, den Vertrag zu unterschreiben. Ich sehe hier einfach niemanden der einen Schaden hat, ergo nichts fälschliches.
Und: ist es nicht ablehnenswerter, wenn Bayern München Jan Schlaudraff kauft, für den sie (wie sich bald erweist und wie auch abzusehen war) keine Verwendung haben, bloß damit ihn die Konkurrenz nicht bekommt? Hier kann man noch annehmen, dass sie schlecht gescoutet haben, aber egal – auch hier: beide Parteien haben sich geeinigt, da ist es einfach vermessen, diesen Konsens von außen mit derartigen Attributen wie ‘Menschenhandel’, ‘verwerflich’ oder ‘abartig’ zu belegen. Zumal das auch dem Spieler, der sich darauf eingelassen hat eine verminderte Intelligenz unterstellt, da er sich ja nach deinem Empfinden auf etwas unwürdiges eingelassen hat ohne den Schaden zu sehen.
Kritikwürdig wäre das Ganze, wenn er jedem Einzelnen einen Stammplatz versprechen würde. Etwas derartiges ist mir noch nicht zu Ohren gekommen.

borttronic schrieb am 8. Februar 2011 @ 9:18

Ich finde den offenen Brief der Schalke-Supporters sehr interessant und auch aussagekräftig. Magath versucht alles, um innerhalb seiner Amtszeit Erfolg zu haben – egal, was nach ihm kommt. Das kann weder im Interesse des Vereins noch im Interesse der Fans sein. Ich finde es sehr traurig (und auch abartig), dass er einen 40-Mann-Kader braucht und daher Leute vollkommen ohne Plan und Konzept zu verpflichten. Das führt sämtliche Diskussionen über Vernunft, über Nachwuchsförderung und Identifikation ad absurdum. Welcher Schalke-Fan kann denn wohl noch alle Spieler aufzählen, die aktuell im Profikader stehen ohne Spickzettel?
Wenn es das ist, was toll ist, dann ist es toll. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das ganz widerlich finde

Andre schrieb am 8. Februar 2011 @ 10:41

Das ist dann aber ne andere Diskussion finde ich. Dem kann ich mich eingeschränkt auch anschließen. Natürlich ist es erstrebenswerter, seinen Kader aus einheimischen Spielern aufzubauen, die im besten Fall sogar Fan des Vereins sind, für den sie dann spielen. Aber wie oft kommt sowas vor? 2 mal von 100?
Und dann sind wir halt wieder bei der anderen Ebene der Diskussion – Magath macht das, was er für erfolgsversprechend hält. Er nimmt dabei augenscheinlich weniger Rücksicht auf Befindlichkeiten als andere. Er hat damit Erfolg. Deswegen wurde er im besten Wissen um sein Vorgehen geholt und von Vereinsführung und Fans mit großer Begeisterung willkommen geheißen.
Was er macht machen alle anderen Bundesligavereine auch, vielleicht nicht in der Kompromisslosigkeit, aber so zu tun, als wäre Magath der perverse Auswuchs eines an sich friedlichen sportlichen Wettbewerbs ist einfach falsch. Magath spielt das selbe Spiel wie alle anderen auch – Kult, Tradition, die Fans mitnehmen, Vereinsidentität sind alles Verkaufsargumente, nicht mehr und nicht weniger. Wenn diese den Erfolg behindern würde auch jede andere Verein sie über Bord werfen. Wo Millionen verdient un Millarden umgesetzt werden ist Magath bestenfalls ein Symptom, aber nicht die ‘Krankheit’.

borttronic schrieb am 8. Februar 2011 @ 10:57

Oh doch, Magath ist der perverse Auswuchs genau dieses Wettbewerbs. Nein, dieser Wettbewerb ist nicht immer sportlich und friedlich – definitiv nicht – aber Magath (und auch D. Hoeness) pervertieren diese ganze Art. Dass Magath damit kurzfristig Erfolg hatte – zumindest in den Clubs, in denen er rumasen konnte, wie er wollte – unbestritten, aber zu welchem Preis?
Die Schalke-Führung und auch die Fans haben sich einfach von seinen Erfolgen blenden lassen, einfach, weil sie den kurzfristigen Erfolg haben wollten. Erst jetzt erkennen zumindest einige der Fans, dass sie einen Fehler gemacht haben und sehen die ganze Angelegenheit kritisch.
Dass er mit den Verkäufen einiger Spieler Gewinn gemacht hat und dieser Gewinn auch dringend notwendig war/ist, unbestritten. Aber ganz ehrlich will mir doch wohl keiner erzählen, dass z.B. ein Edu eine sinnvolle Verpflichtung war? Und genau das wird es bei Karimi und Charisteas und diesem Slowaken und weiß der Geier bei wie vielen noch auch sein. Und genau das finde ich so pervers. Es werden Spieler verpflichtet, wo man im Endeffekt von vornherein schon ahnen kann, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht gebraucht werden, sehr, sehr hoch ist. Dafür wird dann gutes Geld verbraten, was man durchaus sinnvoller verwenden könnte. Dem Spieler ist da kein Vorwurf zu machen – die verdienen noch mal etwas Geld, den Spielerberatern kann man auch keinen Vorwurf machen, sie machen nur ihren Job. Aber die Millionen, die z.B. Edu, Karimi und Charisteas insgesamt wohl im Jahr kosten werden, hätte man besser in die Jugend gesteckt, um damit vielleicht talentierte Leute aus dem Nachwuchs hochzuholen. Und genau das mache ich Magath zum Vorwurf. Nachhaltigkeit ist ihm egal. Und das finde ich bedauernswert

Andre schrieb am 8. Februar 2011 @ 12:28

Aber man kann imho doch nicht einfach eine willkürliche Grenze ziehen und sagen, dass X Transfers okay sind, Y aber verwerflich. Und hat Schalke sein Jugendzentrum dicht gemacht?
Magath spielt das Spiel, das Spiel macht die Regeln. Don’t hate the player – hate the game :)

borttronic schrieb am 8. Februar 2011 @ 12:47

Eine willkürliche Grenze zwischen X und Y kann man nicht ziehen, da gebe ich Dir recht – und diese Grenze macht auch keinen Sinn. Magath spielt sicherlich auch das Spiel, aber er übertreibt es einfach. Und im Grunde hasse ich ihn auch nicht, ich wünsche mir nur, dass er mit seiner Spielauslegung scheitert und dass dadurch vielleicht der Trend in Richtung Nachhaltigkeit geht.
Wie man es macht, zeigt übrigens Hoffenheim vorbildlich. Die haben einen Mäzen im Hintergrund, für den es ein leichtes wäre, sich die Meisterschaft zu kaufen. Aber was ist sein Ziel? Nachhaltiger Erfolg. Das finde ich sehr angenehm

Andre schrieb am 8. Februar 2011 @ 14:20

Ich wünsche mir auch, dass er scheitert. Ich finde es zum Beispiel echt ekelhaft, dass sich der Verein X Millionen Euro von der Stadt Gelsenkirchen geben lässt und dieses dann an Fussballprofis weiterreicht. Ich finde es auch ekelhaft, dass es überhaupt möglich ist, dass man quasi mit einer Anleihe auf die Zukunft einen Kader zusammenstellen kann, wie es Dortmund gemacht hat. Amoroso, der sie dann 2001 zur Meisterschaft schißet, für zig Millionen kaufen, und dann drei Jahre später pleite sein und nur von Gnaden der DFL nochmal die Lizenz bekommen. Im Rückblick konnten sie sich die Meistermannschaft nicht leisten, aber der Titel steht im Briefkopf und fehlt etwa Leverkusen (?).
Es gibt viele ekelige Sachen im Fussball, auch wenn etwa der 18-jährige A aus einem fernen Land von einem Verein verpflichtet wird, weil sein 13-jähriger Bruder vielversprechend scheint. Worauf ich nur hinaus wollte ist, dass es halt der Rahmen / die Struktur ist, die man dann angreifen sollte, nicht das Individuum, dass sich darin nach den existierenden Regeln bewegt. Natürlich muss man das dann nicht sympathisch finden, das tue auch ich nicht, aber ‘der Feind’ ist imho eher das Drumherum, was solche Auswüchse zulässt.

borttronic schrieb am 8. Februar 2011 @ 14:25

Der “Feind” in diesem konkreten Fall ist tatsächlich der Aufsichtsrat von Schalke, da sie nicht in der Lage sind, diesen Irrsinn zu stoppen. Aber halt auch Magath selber, der erst so einen Irrsinn betreibt.
Natürlich ist niemand wirklich ohne Schuld, bloss die einen lassen sich “mal” etwas zu schulden kommen, andere eben “häufiger”. Und gerade Magath in Person gehört zu diesen “häufigeren” – und im Interesse des Fussballs finde ich, dass man diese Auswüchse stoppen muss. Es muss halt wirklich ein Umdenken her, dieses schafft man wahrscheinlich nicht, ohne, dass es einen Riesenknall gibt. Vielleicht gibt es den auf Schalke bald. Gönnen würde ich es ihnen schon ein wenig

peter schrieb am 9. Februar 2011 @ 18:37

menschenhandel? anrüchig? über solche komentare kann ich nur lachen. wo bitte ist hier menschenhandel?
warum soll magath nicht die offensichtliche söldnermentalität kritisieren. was ist daran heuchlerisch. er ist legt kein solches verhalten an den tag.
all diese kritik ist lächerlich. magath macht einen super job und ist hochkompetent. schalke kann froh sein diesen mann zu haben. macht euch das nicht selbst kaputt – woher diese aufrewgung – ich kann das in keinster weise nachvollziehen.
macht nicht den selben fehler wie bayern damals mit klinsmann.

Rodnox schrieb am 9. Februar 2011 @ 18:39

Das mit dem Satz mit der Feuerversicherung ist wie mit einem Streit, es braucht zwei um da ein Problem zu finden. Einen, der etwas ausdrücken will und unglückliche Worte dazu verwendet und einen der von vorn herrein etwas negatives sehen will.

Karimis Stärken sind sicherlich begrenzt, aber das ein oder andere mal steht man In der Liga vor der Situation, dass man gegen ein Team Spielt, bei dem man ein bestimmtes Talent braucht. Karimi ist keine Taktische Leuchte, kein Killerpass Spieler, kein Kopfballungeheuer und auch kein Dribbling-Künstler. Aber er hat Ballübersicht und kann Zweikämpfe gewinnen. Sehr Limitiert und als A-Spieler nicht BuLi tauglich (genauso wie ich).

Ihm einen kurzen Vertrag zu geben ist keine unmenschliche Missetat, sondern ein Backup. Das hat Felix so ausgedrückt und dabei einen Vergleich gewählt, der nicht der beste war.

Aber wenn man mit dem festen Vorsatz herangeht, ihm Böswilligkeit zu unterstellen, dann sieht man soetwas natürlich nicht.

Glück Auf.

Asylum schrieb am 9. Februar 2011 @ 20:06

Huntelaar spielt unter aller Sau… Charisteas vertretbar
Schmitz kriegts hinten links nicht auf die Reihe…. Avelar vertretbar
Jurado kriegts auf Links auch nicht gebacken…. Karimi VERTRETBAR

Für mich machen all die Transfers von Magath durchaus Sinn, natürlich wirkt die Anzahl an Transfers unter Magath monströs,
aber wenn man sieht wie viel Geld man dadurch spart eindeutig nachvollziehbar.

Magath hat mit den Siegen in DFB-Pokal, Champions League und mit den Gehaltssenkungen im Kader schon genug für die Nachhaltigkeit getan.

Ergo –> Wer keine Ahnung hat, was auf Schalke genau passiert meckert nur über Magaths Weise zu Handeln.

Wer sich damit genauer befasst merkt….
A = Bis auf Farfan alle “Müller”-Verträge bei Seite geschafft.
B = Gehalt drastisch gesenkt.
C = 38 Mann Kader Huntelaar 27
—> Farfan 26
—> Hoogland 25

Sind 11 Spieler, heißt 27 Spieler sind unter 25 Jahre alt.

U 25 (27 Spieler)

—> Neuer 24

und er ist noch der älteste, Rest für ich jetzt nicht mehr auf.

Asylum schrieb am 9. Februar 2011 @ 20:07

Und ihr sprecht davon, dass Magath nicht auf Nachhaltigkeit baut.

BESSER INFORMIEREN !

Asylum schrieb am 9. Februar 2011 @ 20:08

Pander 27 hab ich noch vergessen, tut mir leid.

King-of-Q schrieb am 10. Februar 2011 @ 1:28

nicht gerade durchdacht der beitrag. denn das ist etwas, was jeder verein tut, magath spricht es halt aus.

ich hoffe der autor hat die eier, auf folgende frage zu beantworten.

Meinst du nicht, dass jeder Bundesligist einen 2. oder 3. Torwart verpflichtet, in der Hoffnung, diesen nie einzusetzen? Oder glaubst du ernsthaft, der dritte Torwart bei Bayern München soll irgendwann mal zwischen den Pfosten stehen? ;) Man hat ja schon das mittelgroße Erdbebe gesehen, als Van Gaal es gewagt hat, den zweiten Torwart als ersten zu installieren. Der dritte soll (im Idealfall) NIE zum Einsatz kommen ;)

borttronic schrieb am 10. Februar 2011 @ 9:18

Warum sollte ich nicht die Eier haben, auf Deine Frage zu antworten. In der Regel sind bei den meisten Bundesligavereinen gerade die dritten Torhüter Torhüter der zweiten Mannschaft. Es werden (in der Regel) nur dann alte, abgehalfterte, vereinslose Torhühter verpflichtet, wenn sich einer der Stammtorhüter schwer verletzt – oder aber ein junger Torhühter wird befördert, es wird aber noch ein älterer Mentor gesucht. Sehe ich kein Problem drin.

Da ich mir denken kann, worauf Deine Frage abzielt: Einen 38-Mann-Kader (oder was Schalke im Moment hat) finde ich abartig. Da man ja nur 18 Leute für die Bank nominieren darf bedeutet es, dass mehr als 50% aller Spieler auf der Tribüne sitzen. Selbst, wenn Sperren, Verletzungen, Suspendierungen hinzukommen, sind es wahrscheinlich im Schnitt immer noch ca. 10 Mann, die nicht im Kader stehen.
Und das soll gesund sein? Sowohl finanziell, als auch moralisch oder menschlich? Denke ich nicht

"Gesucht wird Herr Niveau" schrieb am 10. Februar 2011 @ 11:11

Der Beitrag ist zu knapp, zu pauschal und durch die Polemisierungen erschleicht sich bei mir der Eindruck, dass der Autor nur auf billige Effekthascherei setzt.

Hinzu kommt, wenn man schon französische Redewendungen einbaut, so sollte man sie auch korrekt wiedergeben (meint inkl. Akzente).

Natürlich kann man sich die Frage stellen, ob so ein großer Kader nötig ist, aber direkt Amnesty International und den UN Gerichtshof wegen Menschenrechtsverletzungen kontaktieren zu wollen geht dann doch wohl zu weit.

->Ich weiß, dass hier noch niemand von der UN gesprochen hat, aber sooft wie man das Wort “menschlich” hier liest kann das wohl nicht mehr lange dauern.

Magath ist nunmal ein Trainer, der polarisiert. Man mag ihn oder man mag ihn nicht. Über Werder Bremen und die Möglichkeit, dass Schaaf nicht mehr der richtige Trainer oder Allofs nicht mehr der Manager ist spricht mal wieder keiner (vor allem das Werder-Exil).

Da drängt sich doch die Frage ins Gewissen, ob der werte Autor sich nicht lieber an “seinen” Verein halten sollte.

Jedem sei das Recht auf eine eigene Meinung zugesprochen, allerdings sollten diejenigen, die diese auch Kund tun, mal überdenken, ob es immer Polemisierungen und Beleidigungen sein müssen…

In diesem Sinne;

au chanté

yippiyayee schrieb am 10. Februar 2011 @ 11:35

Demnächst auf RTL:

Das Dschungelcamp geht in die nächste Runde. Mit dabei: 5 Ex-Schalke-Spieler, die keine Sau kennt.

Könnte Realität werden.

Herr Wieland schrieb am 23. Februar 2011 @ 22:48

Der Beitrag ist zu knapp, zu pauschal und durch die Polemisierungen erschleicht sich bei mir der Eindruck, dass der Autor nur auf billige Effekthascherei setzt.

So sehe ich das auch.

Überhaupt halte ich es für pervers, das Gebaren im Profifußball, wo selbst der schlechteste Spieler noch locker 20.000 Euro im Monat verdient, als “Menschenhandel” zu bezeichnen. Dem Autor ist durch zuviel Emotion offensichtlich das Blickfeld etwas eingeschränkt.

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