Wer kennt ihn nicht, den guten, alten Schabba. Nie gehört? Dann flugs in die Wynton-Rufer-Kolummne bei den 11Freunden geschaut, da wird alles erklärt.
Es stehen mal wieder richtig schöne Sachen drin.
Damals war meine Beziehung zu Thomas Schaaf ein wenig angespannt. Wir waren recht verschieden, hatten eine andere Mentalität. Ich war der Typ Superstar, dem alles zufiel, den alle mochten, etwas ausgeflippt und auch einer der Lieblingsspieler des Trainers. Thomas dagegen war ein Kämpfer, er musste sich alle Erfolge hart erarbeiten. Er war sehr solide, sehr anständig, selbst bei den Titelfeiern blieb Thomas immer ruhig und cool. Das führte vor allem anfangs zu Reibungen, auch mit anderen Spielern. Das war für die ruhigen norddeutschen Spieler im Team nicht leicht, als da plötzlich so ein verrückter Neuseeländer auftauchte. Heute verstehen wir uns aber sehr gut, wir sehen uns oft, wenn ich in Deutschland bin. Verändert hat Thomas sich nicht, er ist noch immer ein supernetter und ruhiger Typ.
(…)
Ich denke Thomas Schaaf wird noch lange bei Werder bleiben. In den letzten Jahren hat er bewiesen, dass auch wichtige Spieler wie Micoud oder Ismael immer wieder ersetzt werden können, häufig mit Spielern, die zuvor niemand kannte. Sollte Schaaf einmal Bremen verlassen, wird das bei Werder ähnliche Probleme auslösen, wie damals, als Otto Rehagel ging. Da hatten sie lange Zeit Schwierigkeiten, einen guten Nachfolger zu finden.
Es ist sensationell, was Thomas leistet. Er hat für Bremen die gleiche Bedeutung, wie Alex Ferguson für Manchester United.
Eine bessere Hommage gibt es wohl kaum an Thomas “Schabba” Schaaf.
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